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Zentrum für Herzinsuffizienz / Heart Failure Board

Zentrum für Herzinsuffizienz
c/o Contilia Herz- und Gefäßzentrum
Klara-Kopp-Weg 1
45138 Essen
Fon +49 201 897 4949
Fax +49 201 897 4950

Verbesserte Diagnostik und Therapie für Patienten mit Herzschwäche

Um die Lebensqualität von Menschen mit schwerer Herzinsuffizienz zu verbessern, haben sich das Elisabeth-Krankenhaus Essen, das Universitätsklinikum Essen sowie das Alfried Krupp Krankenhaus in der ersten Jahreshälfte 2011 zu einer Kooperation zusammengeschlossen: dem Zentrum für Herzinsuffizienz Essen. Aufgrund des hohen Vorkommens dieses Krankheitsbildes sowie der überproportionalen Krankheits- und Sterberate in den fortgeschrittenen Krankheitsstadien werden in diesem offenen Verbund neue Konzepte der übergreifenden ambulanten und stationären Versorgung entwickelt.

Standardisierte Diagnostik und Therapie

Mit insgesamt 375 Betten zur Behandlung von Herzerkrankungen ist das neu gegründete Zentrum das größte seiner Art im Ruhrgebiet und Umgebung. Als offener Verbund umfasst das Zentrum für Herzinsuffizienz künftig standardisierte Behandlungspfade und effiziente Therapieoptionen für Patienten im Endstadium. Der Aufbau und die Struktur des Zentrums für Herzinsuffizienz unterstützen neben der stationären auch die ambulante Versorgung der Patienten.

Verzahnung der ambulanten und stationären Versorgung

Das Zentrum für Herzinsuffizienz möchte den Übergang zwischen Hausarzt und Facharzt beziehungsweise zwischen ambulanter und stationärer Versorgung optimieren. So werden Fortbildungsveranstaltungen, Lehrgänge sowie virtuelle Trainingskonzepte zur Prävention oder zum Screening von leichten und mittleren Formen der Herzinsuffizienz für Ärzte und Patienten angeboten. Ziel ist, die Patienten frühzeitig in den Informationsfluss einzubinden. Dies geschieht in Kooperation mit bestehenden Selbsthilfegruppen und basiert auf den bisherigen Erkenntnissen von Trainingsprogrammen.

Wesentlicher Bestandteil des neuen Zentrums ist die standardisierte Diagnostik und Therapie im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Hierzu entwickeln die beteiligten Kliniken auf der Basis internationaler Leitlinien sogenannte 'Standard Operation Procedures'. Verbessern möchten die Mediziner auch die Kommunikation zu ihren niedergelassenen Kollegen u.a. auch mit telemedizinischen Projekten.