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Elektrophysiologie

Viele Prozesse im menschlichen Körper spielen sich auf Basis elektrophysiologischer Vorgänge ab. Auch die Kontraktionen des Herzens beruhen darauf. Das Herz besitzt ein System von Zellen, über die elektrische Signale vom Sinusknoten in den Herzmuskel geleitet werden. Aufgrund dieses elektrischen Prozesses erfolgt die mechanische Kontraktion des Muskels, die zum Ausstoßen des Blutes aus dem Herz führt. Mit Erkrankungen des Reizleitungssystem des Herzens beschäftigt sich die Elektrophysiologie.

Invasive Elektrophysiologie

Die invasive Elektrophysiologie ist ein Schwerpunkt der Klinik für Kardiologie und Angiologie. Jedes Jahr werden am Elisabeth-Krankenhaus fast 400 Patienten im Rahmen einer elektrophysiologischen Untersuchung (EPU) behandelt. Dieser Eingriff ist erforderlich, wenn der Patient am plötzlich eintretenden Herzrasen leidet. Häufig liegt dann bei ihm eine zusätzliche Leitungsbahn am Herzen vor, die den schnellen Herzschlag verursacht. Durch einen steuerbaren Herzkatheter wird diese Leitungsbahn millimetergenau identifiziert und mit einem Stromstoß schmerzfrei durchtrennt.

Auch bei solchen Eingriffen zählt das Elisabeth-Krankenhaus seit dem Einsatz der Methode in den 90er Jahren zu den ersten Kliniken in NRW, die hier erfolgreich neue Wege beschritten hatten. Mit dieser Methode können Patienten von schwerwiegenden und immer wieder auftretenden Herzrhythmusstörungen dauerhaft befreit werden.

Elektrophysiologische Herzuntersuchung (EPU)

Mit der elektrophysiologischen Herzkatheter-Untersuchung (EPU) soll festgestellt werden, ob die Ursachen für Beschwerden (z.B. Herzrasen, Schwindel, ungeklärte Bewusstlosigkeit) auf Herzrhythmusstörungen beruhen.

Elektrokardioversion

Bei der Elektrokadioversion werden bestehende Herzrhythmusstörungen durch einen kurzen Stromstoß behandelt.

Ansprechpartner

  • Heinrich Wieneke

    Prof. Dr. med. Heinrich Wieneke

    Contilia Herz- und Gefäßzentrum
    Klinik für Kardiologie und Angiologie
    Direktor
    Klara-Kopp-Weg 1
    45138 Essen
    Fon +49 201 897 3208
    Fax +49 201 288 525

  • Dr. med. Hans-Heinrich von Lehndorff

    Contlia Herz- und Gefäßzentrum
    Klinik für Kardiologie und Angiologie
    Oberarzt
    Klara-Kopp-Weg 1
    45138 Essen
    Fon +49 201 897 3200
    Fax +49 201 288 525
  • Dr. med. Sophiko Erbel-Khurtsidze

    Contlia Herz- und Gefäßzentrum
    Klinik für Kardiologie und Angiologie
    Assistenzärztin
    Klara-Kopp-Weg 1
    45138 Essen
    Fon +49 201 897 3200
    Fax +49 201 288 525
  • Judith Sverdlov

    Contlia Herz- und Gefäßzentrum
    Klinik für Kardiologie und Angiologie
    Assistenzärztin
    Klara-Kopp-Weg 1
    45138 Essen
    Fon +49 201 897 3200
    Fax +49 201 288 525
Informationsmaterial

Contilia Gruppe | Flyer "Aus dem Takt geraten? - Rhythmusssprechstunde" des Contilia Herz- und Gefäßzentrums

Alle wichtigen Informationen zur Rhythmussprechstunde finden Sie auch im pdf-Flyer "Aus dem Takt geraten?".

Rhythmussprechstunde

Um Ihnen rasch helfen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung. Wenn Sie bereits in ärztlicher Behandlung sind, benötigen wir eine Kopie von bereits durchgeführten Untersuchungen.

Besonders hilfreich sind dabei:

  1. eine Liste mit Ihren aktuellen Medikamenten
  2. Arztbriefe aus der Vergangenheit
  3. Herzkatheterbefunde
  4. Herz-Ultraschall-Befunde
  5. EKG oder Langzeit-EKG-Befunde, die Ihre Rhythmusstörung dokumentieren.

 

Bitten Sie Ihren Arzt Ihnen eine Kopie der Befunde auszuhändigen. Falls möglich können Sie uns die Befunde nach Terminvereinbarung auch schon per Fax zukommen lassen, damit wir uns bereits im Vorfeld einen ersten Eindruck verschaffen können.