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Cardiac Arrest Center

Der plötzliche Herztod oder Kreislaufstillstand führt zu mehr als 100.000 Todesfällen pro Jahr in Deutschland. Nur die zügige, fachgerechte Behandlung unter sinnvoller Ausnutzung aller verfügbaren Ressourcen kann die Chance auf das Überleben mit einer adäquaten Lebensqualität erhöhen.

Das Contilia Herz und Gefäßzentrum am Elisabeth-Krankenhaus Essen hat zu diesem Zweck den Cardiac Arrest Center im Jahr 2015 gegründet, welcher im Januar 2016 als erster in Deutschland nach den DIN-ISO-Kriterien zertifiziert wurde.

Kernpunkte der Versorgung sind folgende:

1. Akutversorgung

Neben der leitliniengerechten Reanimationstherapie ggf. mit Unterstützung einer externen Herz-Lungen-Maschine ist die zügige zielgerichtete Ursachensuche des Kreislaufstillstandes mit Einleitung der adäquaten Therapie anhand vorgefertigter Behandlungspfade Grundlage für den Reanimationserfolg.

2. Post-Cardiac-Arrest Therapie

Eine zielgerichtete Weiterversorgung  erfolgt bereits ab dem Zeitpunkt der Wiederherstellung des Kreislaufs. Sie umfasst neben den notwendigen medizinischen Therapien die interdisziplinäre und interprofessionelle Behandlungen durch ein spezielles Team von Ärzten, Pflegern, Physiotherapeuten und Sozialarbeitern.

3. Prävention des plötzliche Herztodes bei Hoch-Risiko-Patienten

Die Klinik für Kardiologie und Angiologie ermöglicht durch die enge Verzahnung der Bereiche interventionelle Koronartherapie, Elektrophysiologie sowie Herzschrittmacher- und Defibrillatorimplantation vielfältige diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zur Prävention des plötzlichen Herztodes. Individuelle an Leitlinien orientierte Therapiekonzepte stehen dem Patienten zur Verfügung.

4. Forschung und Studien zur Reanimations- und Postreanimationstherapie

In Zusammenarbeit mit dem kardiologischen Studienbüro erfolgt die aktive Teilnahme an nationalen und internationalen Studien zur Reanimationsbehandlung, dem kardiogenen Schock, der akuten schweren Herzinsuffizienz mit Notwendigkeit einer maschinellen Herz-Kreislauftherapie sowie der Therapie des Postreanimationssyndroms.